GUStAV spiegelt!

Es ist mal wieder an der Zeit, seine Sozialphobien abzulegen und hinaus zu gehen. Am 19.05.2016 um 20 Uhr lesen die Gustel wieder im Koeppenhaus. Anschließend können die Autoren zu ihren Texten gegrillt werden, oder wie man das auch immer heutzutage sagt. Ob ich auch wieder einen Text lese, entscheidet sich an diesem Wochenende. Für Eingeweidete: es könnte „spannend“ werden.

GUStAV_spiegelt_Motiv_v1

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://mathias-archut.de/?p=802

Lesung des Greifswalder Autorenvereins

Am 30.10.2015 um 20 Uhr lesen die Gustel wieder im Koeppenhaus. Ich freue mich schon riesig drauf.

GUStAV_murmelt_A4_v2

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://mathias-archut.de/?p=795

„Für das Leben“ im neuen moritz.Magazin

Überarbeiten ist Ausdruck von Selbsthass

Logo-Magazin-onine5Mörder können nicht nur Hände lecken, sondern auch lesen und das Gelesene sogar einer rationalen Reflexion unterziehen. Darum geht es irgendwie in dem Text, darum und um eine alte Auseinandersetzung während meines Germanistikstudiums, an der ein Kopf und etwas Wändiges in einer kuriosen Handlungskette beteiligt waren. Den Text hatte ich eine Zeit lang in der Ich-Perspektive auf meiner Seite. Nun erscheint er in der Januarausgabe des moritz.Magazins mit neuer Sichtweise, gekürzt und etwas geschliffen.

Joahr, ansonsten suche ich noch nach geeigneten Grabsteinsprüchen. Bisher in der engeren Auswahl: „Er hat immer den Müll rausgebracht“, „Er hat die blaue Pille genommen“, „Er wollte in allem der Erste sein“, „Moral war nur was für die anderen“, „Nein, ich komme nicht zurück“, „Er wurde älter als das Jesulein“, „Gebückt im Leben = günstigerer Sarg in Kindergröße“, „Wieso habt ihr mich neben dem da begraben?“, „Das Rauchen, das Saufen und das Frivole, nach dem Leben einfacher abzugewöhnen als davor“, „Wenn du mich jetzt hinter dir stehen siehst, ist dein Kopf kaputt“.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://mathias-archut.de/?p=787

Endlich 2015!

Allen Besuchern der Seite und der GUStAV-Lesungen, allen Freunden, Bekannten, Freudensgenossen und allen, die ich noch vergessen haben mag, sei ein schicksalsträchtiges Jahr 2015 vergönnt mit niederländischem Grundeinkommen, mit Gesundheitslatschen und einer Portion Gelassenheit.

lager

Das Bild ist ein Ausschnitt einer Illustration für das Märchen „Die Abenteuer der unglaublichen Schönsche“ von Michalina Cieslicki.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://mathias-archut.de/?p=779

Pizzalieferant im Bauch?

Was passiert eigentlich mit einem Pizzafahrer, der in dem Ungetüm von einem Menschenkörper landet, dessen Ungetümdasein er mitverantwortet? Wir könnten uns allerhand Grausames darunter vorstellen. Aber für Pizza Joe ist vieles anders und dies eine, sagen wir mal, einschneidende Erfahrung:

Pizza Joe geht in Urlaub

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://mathias-archut.de/?p=770

Zeit für Muße

Nach der „traumhaften“ GUStAV-Lesung im Koeppenhaus am gestrigen Abend schaufele ich mir wieder etwas Zeit frei, um Liegengelassenes und Fallengelassenes und Gelassenes schlechthin wieder aufzunehmen und fortzuführen. Schlafen wäre vielleicht auch mal nicht schlecht. Senile Bettflüchtige brächten ihr ganzes Mitgefühl auf, wenn sie wüssten, wie schlafarm manches Menschen Nächte sind. Aber stattdessen plant man schon wieder die nächsten Wochen durch, schiebt Termine hin und her, realisiert Ideen und und und. Einfach mal ein- und wieder ausatmen, ein und aus, ins Gras sinken, von der Welt empfangen in den Himmel blicken und loslassen. Naja, wenn man es nicht hat, kann man es sich vorstellen. Dafür sind wir da, wie Eichendorff, der von der Beamtenstube aus mit Sicht aus dem Fenster seinen Taugenichts ausziehen lässt, um Abenteuer zu erleben.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://mathias-archut.de/?p=745

GUStAV träumt!

Erste Vorbereitungen laufen an

Die zweite Lesung des Greifswalder Autorenvereins GUStAV in diesem Jahr steht in knapp zwei Wochen, den 18. Juni 2014, um 20 Uhr im Koeppenhaus an. Wir beginnen bereits mit dem Abarbeiten der üblichen To-Do-Liste. Auch die Plakate und Flyer sind gedruckt und können verteilt werden. Eigentlich sollte nichts mehr schief gehen und genauso reibungslos verlaufen wie die „GUStAV verschlingt!“-Lesung am letzten Freitag.

Ebenfalls eifrig dabei ist das Redaktionsteam für die nächste Printausgabe der Lesungstexte, die vor, während und nach der Lesung erworben werden kann.

GUStAV_träumt

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://mathias-archut.de/?p=732

GUStAV verschlingt!

Ins Haus geflattertes Flyermotiv

Für die nächste Lesung des Greifswalder Autorenvereins wird jetzt nochmal kräftig die Werbetrommel gedreht. Die Flyer und Plakate können verteilt werden, sobald sie gedruckt sind. Daneben findet morgen die Generalprobe statt. Besonders gespannt bin ich auf die Auftritte der Greifswalder Nachwuchsautoren, die vom Alter her diese Bezeichnung verdient haben, wenn man mal bedenkt, was heutzutage so alles als noch Nachwuchs geführt wird.

Außerdem freue ich mich auf das Lesungsbegleitheft, was wieder einmal zuverlässig zur Veranstaltung bereit gestellt werden kann. Und wenn alles klappt, wird auch diese Lesung vom Radio 98eins aufgezeichnet und ausgestrahlt werden.

gustav_verschlingt

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://mathias-archut.de/?p=714

Wer rostet, der rastet

Was habe ich mir nur dabei gedacht?

certificate107-page-001

Heute ließ ich das Schreibwerkzeug liegen und zog mir bei fantastischem Wetter ausnahmsweise einmal die Schuhe an, mit denen es sich so schön laufen lässt. Vergessen war für ein paar Momente, welche Kinderhände in was für einem Land der Ausbeutung auch immer diese Treter zusammengebastelschneiderschustert haben; es galt, sich im Feld der Laufsüchtigen beim 8. Greifswalder City-Lauf zu behaupten. Denn nichts hätte mich mehr gegrämt, nach all der Schinderei seit Februar als Letzter ins Ziel zu kommen, selbst wenn ich mir immer wieder einredete, auch während des Laufes, dass das Ankommen das Wichtigste darstellte.

Immerhin keuchte ich mich in unter einer Stunde in das Ziel [1] und wartete nach den 10km auf die Freigabeerlaubnis des Gehirns, Endorphine zu produzieren. Die Blasen an den Füßen schlossen sich ebenso an, nicht mehr weh zu tun. Ihr Anblick wird mir helfen, in den nächsten Tagen das Ereignis nicht allzu schnell zu vergessen. Jetzt kann ich guten Gewissens dem Rest des Monats begegnen. Das Laufen sei einem jeden vorrangig durch Hirnaktivitäten arbeitenden Menschen empfohlen, um den Kopf frei zu bekommen und die Osteoporose ein paar Jährchen aufzuschieben.

[1] Ergebnisliste des Laufes

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://mathias-archut.de/?p=698

Zwei Kurzgeschichten, zwei Lesungen

Eine Weile habe ich nun überlegt, ob ich an den kommenden beiden Lesungen des Greifswalder Autorenvereins teilnehme oder nur an einer, und mich heute entschieden. Es werden beide sein. Da wir, was mich unheimlich freut, großen Nachwuchs bekommen haben, werde ich aber jeweils bloß einen Text vorstellen und nicht, wie es sonst der Fall war, zwei bis drei Geschichten.

Die erste Lesung, „GUStAV verschlingt!“, findet, wie bereits angekündigt, am 30. Mai 2014 um 20 Uhr in der Kiste statt. Im Rahmen des diesjährigen Greifswalder International Students Festival stellt sie einen Teil des Countdownprogramms dar und steht unter dem Motto „Lost in Consumption“. Die zweite Lesung hat noch keinen Titel, was bestimmt in dieser oder in der nächsten Woche behoben wird, und wird am 18. Juni 2014 um 20 Uhr im Koeppenhaus als relativ themenoffene Veranstaltung in die Tat umgesetzt. Wieder wird es Lesungsbegleithefte zu den Veranstaltungen geben, in denen alle Texte noch einmal nachgelesen werden können.

Was kommt danach?

Passend zum Thema des Festivals dreht sich in diesem Text alles um den Sohn Manuel Koffers. Entgegen der Vorstellung der unendlichen Möglichkeiten, sich unterhalten zu lassen, wird einfach ein Cut gesetzt und es ist Schluss damit. Es geht nicht mehr weiter und jeder kann sich nun selbst fragen, wie es eigentlich um ihn oder sie bestellt wäre, wenn es nichts Neues mehr zu erfahren bzw. zu konsumieren gäbe und sich alles in einem ständig wiederkehrenden Muster verfängt.

Zu leben ist schöner

Der zweite Lesungstext wird von einer Frau dominiert. Sie heißt Rita Rosenkranz und hat es sich in den Kopf gesetzt, dass ein Leben ohne Leiden ein Betrug an der Menschheit sein soll. Durch die Absurdität ihrer Handlungen und ihres Denkens wird etwas geboten, was heute kaum noch zu beobachten ist bei jüngeren Autoren, und wer gut hinhört, hört vielleicht den Zeigefinger knacken.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://mathias-archut.de/?p=689

Ältere Beiträge «