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Zwei Kurzgeschichten, zwei Lesungen

Eine Weile habe ich nun überlegt, ob ich an den kommenden beiden Lesungen des Greifswalder Autorenvereins teilnehme oder nur an einer, und mich heute entschieden. Es werden beide sein. Da wir, was mich unheimlich freut, großen Nachwuchs bekommen haben, werde ich aber jeweils bloß einen Text vorstellen und nicht, wie es sonst der Fall war, zwei bis drei Geschichten.

Die erste Lesung, „GUStAV verschlingt!“, findet, wie bereits angekündigt, am 30. Mai 2014 um 20 Uhr in der Kiste statt. Im Rahmen des diesjährigen Greifswalder International Students Festival stellt sie einen Teil des Countdownprogramms dar und steht unter dem Motto „Lost in Consumption“. Die zweite Lesung hat noch keinen Titel, was bestimmt in dieser oder in der nächsten Woche behoben wird, und wird am 18. Juni 2014 um 20 Uhr im Koeppenhaus als relativ themenoffene Veranstaltung in die Tat umgesetzt. Wieder wird es Lesungsbegleithefte zu den Veranstaltungen geben, in denen alle Texte noch einmal nachgelesen werden können.

Was kommt danach?

Passend zum Thema des Festivals dreht sich in diesem Text alles um den Sohn Manuel Koffers. Entgegen der Vorstellung der unendlichen Möglichkeiten, sich unterhalten zu lassen, wird einfach ein Cut gesetzt und es ist Schluss damit. Es geht nicht mehr weiter und jeder kann sich nun selbst fragen, wie es eigentlich um ihn oder sie bestellt wäre, wenn es nichts Neues mehr zu erfahren bzw. zu konsumieren gäbe und sich alles in einem ständig wiederkehrenden Muster verfängt.

Zu leben ist schöner

Der zweite Lesungstext wird von einer Frau dominiert. Sie heißt Rita Rosenkranz und hat es sich in den Kopf gesetzt, dass ein Leben ohne Leiden ein Betrug an der Menschheit sein soll. Durch die Absurdität ihrer Handlungen und ihres Denkens wird etwas geboten, was heute kaum noch zu beobachten ist bei jüngeren Autoren, und wer gut hinhört, hört vielleicht den Zeigefinger knacken.

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