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Wer rostet, der rastet

Was habe ich mir nur dabei gedacht?

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Heute ließ ich das Schreibwerkzeug liegen und zog mir bei fantastischem Wetter ausnahmsweise einmal die Schuhe an, mit denen es sich so schön laufen lässt. Vergessen war für ein paar Momente, welche Kinderhände in was für einem Land der Ausbeutung auch immer diese Treter zusammengebastelschneiderschustert haben; es galt, sich im Feld der Laufsüchtigen beim 8. Greifswalder City-Lauf zu behaupten. Denn nichts hätte mich mehr gegrämt, nach all der Schinderei seit Februar als Letzter ins Ziel zu kommen, selbst wenn ich mir immer wieder einredete, auch während des Laufes, dass das Ankommen das Wichtigste darstellte.

Immerhin keuchte ich mich in unter einer Stunde in das Ziel [1] und wartete nach den 10km auf die Freigabeerlaubnis des Gehirns, Endorphine zu produzieren. Die Blasen an den Füßen schlossen sich ebenso an, nicht mehr weh zu tun. Ihr Anblick wird mir helfen, in den nächsten Tagen das Ereignis nicht allzu schnell zu vergessen. Jetzt kann ich guten Gewissens dem Rest des Monats begegnen. Das Laufen sei einem jeden vorrangig durch Hirnaktivitäten arbeitenden Menschen empfohlen, um den Kopf frei zu bekommen und die Osteoporose ein paar Jährchen aufzuschieben.

[1] Ergebnisliste des Laufes

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