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Zeit für Muße

Nach der „traumhaften“ GUStAV-Lesung im Koeppenhaus am gestrigen Abend schaufele ich mir wieder etwas Zeit frei, um Liegengelassenes und Fallengelassenes und Gelassenes schlechthin wieder aufzunehmen und fortzuführen. Schlafen wäre vielleicht auch mal nicht schlecht. Senile Bettflüchtige brächten ihr ganzes Mitgefühl auf, wenn sie wüssten, wie schlafarm manches Menschen Nächte sind. Aber stattdessen plant man schon wieder die nächsten Wochen durch, schiebt Termine hin und her, realisiert Ideen und und und. Einfach mal ein- und wieder ausatmen, ein und aus, ins Gras sinken, von der Welt empfangen in den Himmel blicken und loslassen. Naja, wenn man es nicht hat, kann man es sich vorstellen. Dafür sind wir da, wie Eichendorff, der von der Beamtenstube aus mit Sicht aus dem Fenster seinen Taugenichts ausziehen lässt, um Abenteuer zu erleben.

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